Segeln in Holland - Ijsselmeer Wattenmeer
Harlingen
Die Stadt der Fischer. Eine echte Hafenstadt. Ausgangspunkt der Fährboote nach Terschelling und Vlieland. Harlingen hat seit 1234 Stadtrechte, über 500 Häuser aus dem 17. und 18. Jahrhundert stehen unter Denkmalschutz. Von hier starten die meisten unserer Segeltörns. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Stadt Harlingen.
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Terschelling
Das beliebteste Ziel unserer Törns. Natur und Kultur pur. 30 km Strand, 70 km Radwege, 4 Dörfer.
Hier ist immer was los und man ist immer mittendrin. West-Terschelling ist der größte Ort der Insel mit zahlreichen Geschäften und Kneipen. Das Wahrzeichen der Insel ist schon aus der Ferne zu erkennen, der 400 Jahre alte Leuchtturm "Brandaris".
Ein schönes Gebiet auf Terschelling ist "De Boschplaat". Dieses umfangreiche Heidegebiet besticht durch Schlick, Strände und Dünen. Hier können Sie jede Menge Enten, Stelzenläufer und große Kolonien von Löffelreihern und Mantelmöwen sehen.
Vlieland
Die kleinste Insel, mit nur einem einzigen Ort und 1100 Insulanern. Klein, nett, ruhig und viel Natur. Autofrei! Der Strand ist 100m vom Hafen entfernt. Von allen Nordseeinseln liegt Vlieland am weitesten vom Festland entfernt.
Auf Vlieland haben Sie vom höchsten Punkt der holländischen Nordseeinseln, der Düne "Vuurboetsduin", einen fantastischen Ausblick über mehrere Inseln, die Nordsee und das Watt.
Texel
Texel ist nicht nur die größte Nordseeinsel, sondern auch die Insel mit den meisten Möglichkeiten.
Texel ist berühmt für die riesige Anzahl Schafe und Vögel und die gemütlichen Dörfer, wo Sie genügend Kurzweil finden, wenn die Sonne einmal einen Tag lang nicht scheinen will. Obwohl Letzteres nicht so wahrscheinlich ist. Die Nordseeinseln haben nämlich viel mehr Sonnenstunden als das Festland der Niederlande.
Der Abwechslungsreichtum der texelschen Landschaften ist so groß, dass die Insel auch häufig 'die Niederlande im Kleinen' genannt wird. Die Landschaften können sich dann auch sehen lassen. Wegen ihrer besonderen Naturwerte haben die Dünen von Texel den Status eines Nationalparks bekommen.Der Slufter ist ein einzigartiges Dünental, das bei Flut ungehindert von der Nordsee überströmt wird.
Salztoleranten Pflanzen wachsen und blühen hier in Hülle und Fülle. Der 15m hohe 'Hoge Berg' ist ein einzigartiges Überbleibsel aus der Eiszeit. Typisch für Texel sind die Gartenwälle, die die Inselbewohner hier vor einigen hundert Jahren anlegten, um ihr Land einzugrenzen. Heute ziehen sie sich wie bunte Bänder durch die Landschaft, dank der vielen Blumen, die darauf wachsen.
Auch Kultur lässt sich auf der westlichsten aller Nordseeinseln zur Genüge antreffen. Texel zählt fünf Museen und an vielen Stellen können Sie die Geschichte des Goldenen Zeitalters erleben. Zur Zeit der großen Seereisen nach Ostindien ankerten die VOC-Schiffe auf der Reede von Texel, um dort Wasser und Proviant aufzunehmen und auf einen günstigen Wind zu warten.
Schiermonnikoog
Die östlichste der holländischen Inseln. Auf Schiermonnikoog können Sie auf dem breitesten Strand von Europa liegen. Am östlichen Punkt der Insel scheint der Strand wie ein Fächer in eine große Sandfläche verweht zu sein. Es herrscht eine betäubende Stille.
Die ganze Insel ist wegen ihrer enorm reichen Natur zum Nationalpark erklärt. Für den Vogelliebhaber ist Schiermonnikoog ein Muss. Sie können sich nicht entscheiden? Wie wäre es mit Wattenhoppen? Die ideale Art und Weise, um alle Inseln zu erkunden. Es werden speziale Arrangements angeboten.
Stavoren
Stavoren ist die älteste Stadt Frieslands -Besuchen Sie den schönen Hafen von Stavoren oder lassen Sie sich den Wind, entlang der Küste des IJsselmeeres, um die Nase wehen. Außerdem sollten Sie unbedingt herausfinden, was es mit 'Fräulein von Stavoren' auf sich hat.
Der äußerste Südwestzipfel Fryslâns wird dann zum Tummelplatz der Wassersportler. Die J. W. Frisoschleuse ist für den Wassersportler eine der wichtigsten Durchfahrten vom IJsselmeer hin zu den Friesischen Seen.
Für viele Besucher ist der Hafen Stavorens Ausgangspunkt für die angebotenen Fahrten mit einem historischen Plattbodenschiff ('Skûtsje' genannt!). Um etwas gegen den kleinen Hunger nach so einer Fahrt zu tun, lohnt sich ein Besuch im kleinen Fischlädchen des Friesischen Troubadours 'Doede Bleeker'.
Nicht weit von Stavoren, am 'Roten Kliff', steht ein Denkmal, das an die berühmte 'Schlacht bei Warns' im Jahre 1345 erinnert. Graf Willem IV. von Holland kam hier, während seines Versuches Fryslân zu erobern, zu Tode.
Der Text: 'Leaver dea as slaef' ('Lieber tot als Sklave'), der in einen großen Stein gemeißelt wurde, wird jedes Jahr auf’s Neue ausgesprochen. Somit erinnert man sich der Schlacht bei Warns als Zeichen der Friesischen Unabhängigkeit.
Monnickendam
Monnickendam ist von Amsterdam aus das nächste der adretten, viel besuchten Fischer-Städtchen am IJsselmeer. Die Vergangenheit ist in hübsch renovierte Häuschen verpackt, die Fischergegenwart kann man schmecken - in vielen kleinen Restaurants am Hafen und in den Räucher-hütten, wo es u.a. frischen Räucheraal zu kaufen gibt.
Mit dem Bus ist man in 20 Minuten in Amsterdam. Sehenswert ist die aus dem 15. Jh. stammende St. Nicolaaskerk, sowie eine Fülle von Bauten des 17. und 18. Jahrhunderts wie das Rathaus und die Waage.
Makkum
Die "Koninklijke Tichelaar Makkum " ist als älteste Steingutfabrik der Niederlande ein beliebtes Ausflusgziel. Die Waren aus Steingut sind in reiner Handarbeit hergestellt und mit den charakteristischen Farben aus Makkum bemalt. Seit 1594 wird hier immer noch alles mit der Hand hergestellt. Ein Besuch lohnt sich immer ! Wenn Sie auf das Bild klicken, können Sie schon mal durch die Manufaktur surfen...
Lemmer
Im Sommer ein sehr lebhafter Ort am Ijssel-meer. Aus der Rhein-Ruhr-Region ist man in knapp 2 Stunden in Lemmer.
Lelystad
Der Hauptort von Flevoland, der, wie die ge-samte Provinz, erst vor 35 Jahren dem Wasser abgerungen wurde, ist ein Tummelplatz experi-mentierfreudiger Architekten. Leider ist der neue Hafen nur aus Beton. Von Leylstad startet u.a. die "Abel Tasman" für Tagestörns über das Ijsselmeer. Der Nachbau eines Ost-Indien-Seglers ist auf der "Bataviawerft" zu besichtigen.
Medemblik
Beliebter Regattahafen am Ijsselmeer. Die Häuser in dem kleinen Ort vermitteln noch die Atmosphäre der vergangenen Jahrhunderte. Sehenswert ist das "Kastel Radbond", eine Burg aus dem 13. Jahrhundert, die man auch für Events buchen kann.
Hoorn
Einer der schönsten Orte am Ijsselmeer mit vielen Denkmälern und Standbildern. Alte Handelsstadt mit über 300 denkmalgeschützen Häusern. Heute ein lebhafter Hafen für Yachten und Plattbodenschiffe.
Unser Tipp:
Quer durch das nord-holländische Blumen-zwiebelanbaugebiet verläuft zwischen Hoorn und Medemblik die aus dem Jahre 1887 datierende Regionalbahntrasse der Museums-Dampfeisenbahn. Zwischen der letzten Aprilwoche bis Mitte Mai können sich die Reisenden entlang der Bahnlinie an den leuchtenden und farbenfrohen Tulpenfelder erfreuen. Eine Fahrt mit der historischen Bahn, die von Original-Dampfloks gezogen wird, sollte sich niemand entgehen lassen. Abfahrtsbahnhof der historischen Bahn ist der in historischem Stil gehaltene Bahn in Hoorn, auf dem sich noch Gepäckträger um das Gepäck bemühen. Die Fahrt dauert ungefähr eine Stunde. Beim Eintreffen in Medemblik liegt das Fahrgastschiff bereit, um die Reisenden nach Enkhuizen zu fahren. Von Enkhuizen kann dann nach einem Besuch des dortigen Zuiderzeemuseums in einem Zug der Niederländischen Eisenbahnen die Rückreise nach Hoorn angetreten werden.
www.museumstoomtram.nl
Muiden
Kleiner Ort am Markermeer, in der Nähe von Amsterdam. Im Mittelalter war es der Vorhafen von Utrecht, dann Verteidigungsstätte von Amsterdam. Aus dieser Zeit kann man noch die Kasematten besichtigen. Besondere Sehens-würdigkeit ist das "Muiderslot", erbaut um 1280. Die königliche Yacht hat in Muiden ihren Liege-platz.
Enkhuizen
Lebhafter Ort am Ijsselmeer. Von hier starteten früher die Ostindien-Segler. In der Stadt gibt es zahlreiche damalige Lagerhäuser, die mittler-weise als Wohnhäuser genutzt werden. Sehenswert ist das Zuiderzeemuseum.
Die Flagge von Friesland
Die Seerosenblätter symbolisieren die sieben freien friesischen 'Seeländer' des Mittelalters. Dieses waren selbstständige Gebiete, die sich entlang der Küste, von Alkmaar bis hin zur Weser in Deutschland, ausstreckten.
Wie bekannt die Fahne inzwischen auch ist, sie wurde erst im Jahre 1897 vom friesischen Provinzialausschuss genehmigt, und es dauerte noch bis 1927, bevor sie erstmals benutzt wurde. Erst im Jahr 1957 haben die 'Staten van Fryslân' die Fahne festgestellt und der Königin zur Bestätigung angeboten. Jetzt ist sie nicht mehr wegzudenken, vor allen bei großen Eislaufveranstaltungen und den Spielen des SC Heerenveen.
Fortsetzung folgt....



